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Agrarpolitik 22+: Jetzt das Richtige tun! 
Dübendorf, den 2. November 2018 – Der Bundesrat gibt die Agrarpolitik 22+ voraus-sichtlich am 14. November in die Vernehmlassung. Richtig so, denn ein Aufschieben von sinnvollen Anpassungen bringt keine Vorteile. Die Land- und Ernährungswirtschaft kann die anstehenden Herausforderungen in den Bereichen Markt und Nachhaltigkeit mit cleveren agrarpolitischen Massnahmen leichter angehen.

Die schweizerische Land- und Ernährungswirtschaft steht vor Herausforderungen in den Bereichen Markt und Umwelt. Die Gesellschaft verlangt Antworten auf Fragen zu den Produktionsmethoden. Dies lässt sich unter anderem an den hängigen und angekündigten Volksinitiativen ablesen. Mit der Annahme der Ergänzung der Verfassung (Art. 104a BV) im Jahre 2017 verlangt zudem das Volk, dass grenzüberschreitende Handelsbeziehungen zur nachhaltigen Entwicklung der Land- und Ernährungswirtschaft  beitragen.

Die handelspolitische Situation ist unberechenbar, auch wegen des unsicheren Ausgangs des Streits zwischen den USA und China. Insgesamt sind Schritte in Richtung fairerer Handelsbeziehungen sinnvoller und wohl auch realistischer als ein Rückzug auf vermeintlich autarke Wirtschaftsmodelle. Die schweizerische Land- und Ernährungswirtschaft kann am besten mit einer Differenzierung bei der Qualität und der Nachhaltigkeit ihrer Produkte und Leistungen auf das herausfordernde Umfeld (Initiativen, Markt, Unsicherheiten beim Grenzschutz) reagieren.

Die Weiterentwicklung der Agrarpolitik ist deshalb im Interesse der Land- und Ernährungswirtschaft gezielt, pragmatisch und ohne Verzögerungen in Angriff zu nehmen. Sie soll in der Branche eine positive Dynamik auslösen und zu einer besseren Positionierung der schweizerischen Land- und Ernährungswirtschaft auf den Märkten beitragen. Damit dies gelingt, sind die agrarpolitischen Instrumente stärker auf Ziele statt auf Detailvorschriften zu richten. Innovationskraft und Unternehmergeist sollen sich lohnen. Die Verantwortung für das Erreichen der Ziele ist möglichst auf die Branche zu übertragen. Die IGAS wird die Vorschläge des Bundesrates kritisch-konstruktiv und vorausschauend kommentieren.

 

Mehr erfahren:

Jacques Chavaz, Präsident IGAS, 079 763 87 76

Jürg Niklaus, Geschäftsführer IGAS, 079 176 45 03


 
Aktuell
Dübendorf, den 2. November 2018 – Der Bundesrat gibt die Agrarpolitik 22+ voraus-sichtlich am 14. November in die Vernehmlassung. Richtig so, denn ein Aufschieben von sinnvollen Anpassungen bringt keine Vorteile. Die Land- und Ernährungswirtschaft kann die anstehenden Herausforderungen in den Bereichen Markt und Nachhaltigkeit mit cleveren agrarpolitischen Massnahmen leichter angehen.
Dübendorf, 23. September 2018 – Volk und Stände haben die Fair-Food-Initiative und die Initiative über Ernährungssouveränität verworfen und den vom Bund eingeschlagenen Weg in der Agrarpolitik bestätigt. Die IGAS ist über dieses Abstimmungsergebnis erleichtert. Die vorhandenen Verfas-sungsgrundlagen reichen aus, um die anstehenden Herausforderungen in den Bereichen Markt und Nachhaltigkeit anzupacken.
Dübendorf, 10. September 2018 – An der 10. Konsumententagung der Migros vom 5. September 2018 hat Jacques Chavaz, Präsident der IGAS, Erkenntnisse aus seiner Mercosur-Studie präsentiert.
Dübendorf, 12. Juli 2018 – Die IGAS blickt an ihrer 11. Mitgliederversammlung erneut auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Sie verabschiedete ihr Positionspapier zu nachhaltigen und verantwortungsvollen Marktöffnungen. Als Gastreferentin bot Frau Staatssekretärin Ineichen-Fleisch spannende Einblicke in die Verhandlungen von Freihandelsabkommen.
Dübendorf, 12. Juli 2018 – Die schweizerische Land- und Ernährungswirtschaft steht vor grossen Herausforderungen bezüglich Markt und Umwelt. Sie ist auf eine gut aufgestellte Agroscope, welche ihr Zugang zu innovativen Lösungen eröffnet, zwingend angewiesen. Eine unabhängige und praxisorientierte Agrarforschung in der Schweiz ist für die ganze Wertschöpfungskette von grösster Wichtigkeit.
30. Mai 2018 – Mit der von der WAK–Mehrheit geforderten Rückweisung der Gesamtschau wird kein Problem gelöst. Beamten werden beschäftigt und Fronten bewirtschaftet. Bäuerinnen und Bauern werden zu Unrecht in ungute Opferrolle(n) gedrängt und zu Verhinderern gestempelt. Eine sinnvolle Weiterentwicklung der Agrarpolitik (AP 2022+) wird unnötig belastet.
20. Februar 2018 – Die IGAS nimmt Stellung zum Mercosur-Agrar-Gipfel 2018.
12. März 2018 – Rund 70 Vertreter von Unternehmen und Verbänden lassen sich auf Einladung von Agrarallianz und IGAS aus erster Hand informieren und diskutieren Fragen rund um den Grenzschutz.
Dübendorf, 7. Dezember 2017 – Die IGAS erwartet vom Bundesrat eine kohärente Politik bei den WTO-Verhandlungen und bei der Weiterentwicklung der Agrarpolitik. Einseitige Konzessionen zu Lasten der schweizerischen Landwirtschaft sind nicht hinnehmbar. Der neue Art. 104a BV soll insgesamt als Leitgedanke dienen. Die positiven Leistungen der Landwirtschaft, wie etwa die Schonung der Umweltressourcen, sollen prioritär über sog. entkoppelte Direktzahlungen erfolgen.Dübendorf, 1. November 2017 – Klare Perspektiven und mehr Kohärenz für die schweizerische Land- und Ernährungswirtschaft.
Dübendorf, 1. November 2017 – Klare Perspektiven und mehr Kohärenz für die schweizerische Land- und Ernährungswirtschaft.
Volk und Stände wollen zeitgemässe Rahmenbedingungen für die Er-nährungssicherheit unter Einbezug der Nachhaltigkeit und der inter-nationalen Vernetzung.
27. September 2017 – Jacques Chavaz wurde im Sommer zum neuen Präsident der IGAS. Im Gespräch erklärt er die Aufgabe der IGAS und dass eine Marktöffnung für die Schweizer Landwirtschaft nach wie vor nicht existenzbedrohend wäre.
Dübendorf, 7. Juli 2017 – Die IGAS hat Jacques Chavaz zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Die Fragen rund um die Marktausrichtung der schweizerischen Landund Ernährungswirtschaft unter Beibehaltung der Nachhaltigkeitsziele sind hoch aktuell. Die IGAS fordert dazu einen offenen, sektorübergreifenden Dialog.
14. Juli 2017 – Der neue Präsident der Interessengemeinschaft Agrarstandort Schweiz (IGAS), Jacques Chavaz, erklärt, weshalb die schweizerische Landwirtschaft bei einer Marktöffnung gute Karten in der Hand hat.
3. Februar 2017 – Die IGAS unterstützt den Gegenvorschlag des Ständerates zur Volksinitiative für Ernährungssicherheit in der vorliegenden Form. Er bezieht die gesamte Wertschöpfungskette mit ein und nimmt sich der wichtigen Markt- und der ebenso wichtigen Ressourcenfrage an. Beide Themen sind für die Zukunft des Sektors von zentraler Bedeutung.
Mit grosser Betroffenheit haben wir vom Hinschied unseres Präsidenten Dr. Luzius Wasescha erfahren.
23. August 2016 – Eine allfällige Marktöffnung stellt den Agrarstandort Schweiz vor grosse Herausforderungen. Existenzbedrohend ist sie aber nicht. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) in Zollikofen. Die Studie liefert faktenbasierte Diskussionsgrundlagen über die Auswirkungen einer breiten Marktöffnung auf die schweizerische Land- und Ernährungswirtschaft.
Anlässlich der ordentlichen Mitgliederversammlung vom 1. Juli 2016 hielt John A. Clark, Direktor für internationale bilaterale Beziehungen der EU Kommission ein Referat über die laufenden Verhandlungen zum Transatlantischen Feihandelsabkommen (TTIP).
Markus Ritter, Präsident des Schweizer Bauernverbandes, sagt im Gespräch mit der «Volkswirtschaft», eine Öffnung der Agrarmärkte sei momentan wegen des starken Frankens nicht erwünscht. Der ehemalige WTO-Chefunterhändler und Präsident der IGAS Luzius Wasescha warnt vor einem fehlenden Plan B und vergleicht die Landwirtschaft mit dem Bankensektor, wo man sich auch leichtfertig über die internationalen Entwicklungen hinweggesetzt habe.
13. Januar 2016 - Der Grenzschutz, den einige Agrarprodukte geniessen, steht immer wieder in Kritik. Was Agrarfreihandel für die Schweizer Landwirtschaft bedeuten würde, diskutieren Mathias Binswanger, Professor für Volkswirtschaftslehre, und Meisterlandwirt Roland Werner im Interview in der UFA-Revue 01/2016.
21. Dezember 2015 - Die WTO-Ministerkonferenz in Nairobi bekräftigt, dass Exportsubventionen und ähnliche Massnahmen abgebaut werden sollen. Die Internationalisierung der Agrarmärkte schreitet somit voran. Die Akteure der schweizerischen Agrar- und Ernährungswirtschaft kommen nicht umhin, neue Produkte zu entwickeln, ihr Marktprofil weiter zu schärfen und neue Märkte im In- und Ausland zu erschliessen. Die Politik muss Kurs halten und den Weg der marktwirtschaftlichen Erneuerung konsequent weitergehen.
13. November 2015 – Die IGAS stellt fest, dass die schweizerischen Agrarmärkte stark mit den ausländischen Märkten verflochten sind. Sie warnt vor einer internationalen Diskriminierung des Sektors und daraus folgenden Marktanteilsverlusten. Es gelte nun, für realistische Szenarien branchenübergreifend mehrheitsfähige Ansätze zu entwickeln.
26. August 2014 - Luzius Wasescha, Präsident der Interessengemeinschaft Agrarstandort Schweiz IGAS, sieht schwierige Zeiten auf unser Land zukommen. Zu einer Liberalisierung der Märkte gebe es keine langfristige Alternative. Interview in der Fachzeitschrift alimenta.
18. August 2014 - Die EU und die USA wollen bis Ende 2015 die grösste Freihandelszone der Welt schaffen. Es gibt Signale, dass sich die Schweiz dem Freihandelsabkommen anschliessen könnte – damit wächst der Druck auf die hiesige Landwirtschaft. Aargauer Zeitung vom 18. August 2014.
14. Mai 2014 - Der Bundesrat hat seinen Bericht über die Öffnung der sog. weissen Linie bei der Milch vorgestellt. Die internationalen Entwicklungen zeigen, dass die Öffnung der Märkte weitergeht. Die IGAS fordert einen intensiven Dialog auf allen Stufen der schweizerischen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Es sind geeignete Rahmenbedingungen vorzubereiten und Alleinstellungsmerkmale gegenüber der ausländischen Konkurrenz zu entwickeln. Die IGAS verlangt vom Bundesrat, dass die beiden Bereiche Agrarpolitik und Handelspolitik enger koordiniert werden.
25. November 2013 - «Der Druck auf den Grenzschutz wird weiter zunehmen, sei es über die WTO, über Freihandelsabkommen mit oder zwischen Drittstaaten oder über ein Agrarabkommen mit der EU», erklärt IGAS-Geschäftsführer Jürg Niklaus im Interview gegenüber dem Wirteverband Basel-Stadt. «Will unsere Agrar- und Ernährungswirtschaft Diskriminierungen vermeiden und ihre Marktanteile halten, muss sie sich dem Öffnungsprozess aktiv stellen.»